Alle Anwendungen über eine einzige Plattform zu verbinden, vereinfacht die Administration und erleichtert die Anpassung an neue Business-Anforderungen.
Moderne Geschäftsstrategien stellen den Kunden in den Mittelpunkt aller Überlegungen und Maßnahmen. Das betrifft nicht nur die klassischen Service-Leistungen, sondern alle Aspekte, wie Bedarfsermittlung und eine vollständige Auftragstransparenz. IT-seitig geht das weit über das klassische CRM hinaus, denn viele dieser Informationen und Aktionen betreffen ERP, Logistik, oder auch vorausschauende Wartung. Alles Anwendungen, die fast immer von verschiedenen Anbietern stammen – oder sogar Eigenentwicklungen sind. Und mit dem aufkommenden Einsatz generativer KI kommen auch noch KI-Modelle oder spezielle Business-Bots hinzu.
„Wir nutzen SAP, haben aber auch einen starken Footprint im Bereich individuelle Entwicklung“, sagt Martin Runkel, VP Business IT Solutions, bei B. Braun, einem weltweit führenden Hersteller von Medizinprodukten. Das Problem dieser heterogenen Anwendungs-Landschaften sei, dass sie leicht zu Silos werden können, und damit geht der größte Nutzen – nämlich der wechselseitige Datenzugriff – verloren.

Von SOA zur integrierten Plattform
Schon Anfang der Nuller Jahre kamen deshalb mit der Software-Orientierten-Architektur (SOA) und dem Enterprise-Service-Bus (ESB) Lösungen auf den Markt, die eine Verbindung der einzelnen Anwendungen ermöglichten. Doch diese waren zumeist proprietär oder auch nur eine versteckte Punkt-zu-Punkt Verbindung. Erst seit etwa knapp zehn Jahren gibt es hierfür leistungsstarke, API-basierte Integrationsplattformen.
Laut Gartner sind solche Plattformen für die moderne Business-Unterstützung unverzichtbar. „Unternehmen müssen problemlos auf alle Daten und Inhalte aus den unterschiedlichsten Quellen zugreifen können, um neue Anwendungen und Dienste schnell, sicher und kostengünstig zu erstellen“, sagt Gartner-Analyst Keith Guttridge über deren Anwendungsnutzen. Damit bedienen sie zwei Anforderungen: Die schnelle und kostengünstige Entwicklung neuer Anwendungen und Services einerseits, sowie die Vereinheitlichung und Managebarkeit der kompletten IT-Infrastruktur andererseits. Das ist deshalb besonders wichtig, weil die CIOs und IT-Führungskräfte schon lange nicht mehr nur die IT-Infrastruktur am Laufen halten müssen, sondern darüber hinaus auch die Verantwortung für strategische Initiativen zur digitalen Transformation tragen.
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Ein flexibles Business benötigt eine flexible IT-Architektur
Martin Runkel wusste um die Gefahr der Silo-Bildung und um seine Business-Verantwortung. Deshalb entwickelte er einen Anforderungskatalog, der vor allem eine flexible Integration und eine übergreifende Nutzungsmöglichkeit enthielt. Im Einzelnen gehörten dazu folgende Features und Komponenten:
- CRM als zentrale Anwendung
- Ein Design Center zur Integration unterschiedlicher Systeme über entsprechende APIs
- Eine einfache Möglichkeit, um die Integrationsressourcen zu teilen
- Ein API-Manager und eine API-Governance zur Verwaltung der Integrationen
- Eine Low-Code-Plattform zum Erstellen von automatischen Workflows und zur Orchestrierung von Geschäftsprozessen
- Branchenpakete mit vorgefertigten SaaS-Lösungen und für KI
Mit einer solchen Lösung würden sich beispielsweise auch SOA-Infrastrukturen aus Altsystemen, proprietären Plattformen und benutzerdefiniertem Integrationscode neu aufbauen lassen, um eine neue Ebene an geschäftlicher Agilität zu schaffen. Entwickler könnten über APIs auf beliebte große Sprachmodelle (LLMs) zugreifen, beispielsweise von Google oder OpenAI, und so die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) in ihre Anwendungen integrieren. Dies würde die Einführung generativer KI für eine breite Palette von Business-Anwendungen und Plattformen fördern.
Eine solche Lösung konnte Mulesoft von Salesforce anbieten. Mit seiner Anypoint-Plattform erfüllt Mulesoft alle diese Anforderungen und bietet darüber hinaus noch einiges mehr, wie Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung sowie eine globale Partnerdatenbank, über welche die Implementierung von allgemein verfügbaren professionellen Services erleichtert wird. Der Leistungsumfang von Anypoint ist allgemein anerkannt. Schon seit vielen Jahren ist diese Plattform ein Leader in Gartners Magic Quadrant für „Integration-Platform-as-a-Service“ (iPaaS).
„Anypoint ist nicht nur Technik, sondern ein wichtiges Tool, um Mehrwerte fürs Business zu schaffen“, kommentiert Martin Runkel von B. Braun – und er ist mit dieser Maitung nicht allein. Auch laut den Gartner Peer Insights schneidet MuleSoft bei der Kundenzufriedenheit gut ab. Die Rezensenten betonen besonders die Ausgereiftheit der Plattform, die Bandbreite an Konnektoren und den Produktsupport. „MuleSoft hat unser Geschäft durch seine nahtlose und skalierbare Integrationslösung beschleunigt. Die schnelle und unkomplizierte Implementierung gepaart mit robusten Integrations- und API-Verwaltungsfunktionen ermöglichte es uns, Daten aus allen unseren Systemen schnell zu verbinden und zu sichern und unseren Kunden ein einheitliches Erlebnis zu bieten“, sagt beispielsweise Jake Wachman, VP, Digital beim Solar-Energie-Anbieter Sunnova.
Integration als Business-Enabler
Die Businessanforderungen in puncto Flexibilität und Effizienz der IT steigen weiter rasant an. Mit Standalone-Lösungen lassen sich die nötigen modularen und anwendungsübergreifenden Lösungen nicht mehr realisieren. Gefordert sind vielmehr Plattformen mit einer großen Integrationstiefe, die in Verbindung mit einer umfangreichen Connector-Börse die Vorteile einer standardisierten Verbindung voll ausschöpfen können. Eine solche System-Architektur ist de facto ein Business-Enabler für alle Fachbereiche, da sich hierüber viele Wünsche und Anpassungen schnell, sicher und kostengünstig umsetzen lassen.
