Viele IT-Chefs haben Bedenken, wie man KI sinnvoll einführen und betreiben kann. Dabei es gibt inzwischen risikoarme und sichere Vorgehensweisen.
Der Siegeszug von KI, insbesondere generativer KI (GenAI), ist in vollem Gange. Eine Umfrage von Bain & Company kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen derzeit alle Möglichkeiten ausloten, wie sie mit GenAI ihr Business verbessern können. Anfang 2024 gaben 87 Prozent der Befragten an, dass sie GenAI bereits in irgendeiner Form entwickelt, erprobt oder implementiert haben und mehr als 60 Prozent sehen in GenAI eine der drei wichtigsten Business-Prioritäten. Der Hauptgrund dafür ist, dass GenAI deutliche Konkurrenzvorteile verschafft. So erwarten 80 Prozent der Führungskräfte, die von Salesforce befragt wurden, dass GenAI einen enormen Schub an Produktivität und Effizienz bewirken wird.
GenAI: Wenige Vorreiter und viele Nachzügler
Doch die GenAI-Aktivitäten sind nicht gleich verteilt. „Die Kluft zwischen den Vorreitern und den anderen Branchenakteuren ist groß und wird immer größer“, heißt es in einer Untersuchung von McKinsey. Hierbei profitieren die Spitzenreiter von ihrem Vorsprung ganz erheblich. „Es gibt Belege dafür, dass die bei GenAI führenden Unternehmen die Nachzügler in allen analysierten Sektoren um das Zwei- bis Sechsfache übertreffen“, heißt es in der Studie. Laut einer Umfrage von Deloitte rechnen 51 Prozent der Befragten sogar damit, dass die intensive Nutzung von GenAI die wirtschaftliche Ungleichheit deutlich verschärfen wird.
Folglich erhöhen CEOs den Druck auf die CIOs. Eine entsprechende Salesforce-Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass die Geschäftsleitung von der IT-Organisation fordert, GenAI so schnell wie möglich in den Technologie-Stack zu integrieren. Doch eine rasche Implementierung kann scheitern, wenn es an der erforderlichen Infrastruktur, den Ressourcen oder dem Knowhow mangelt. So meinen 48 Prozent der Befragten, dass die Herausforderung bei der KI-Einführung darin besteht, ein Gleichgewicht zwischen Geschwindigkeit, Geschäftswert und Sicherheit zu finden. Darüber hinaus geben 31 Prozent der IT-Mitarbeiter an, dass ihnen die Zeit fehlt, um KI-Modelle und -Algorithmen zu integrieren und zu trainieren.

Wie also KI implementieren?
Generell gibt es drei verschiedene Möglichkeiten für eine GenAI-Einführung:
- KI-Modelle selbst entwickeln oder Open-Source-Modelle anpassen. Diese dann trainieren und dabei für die Datensicherheit, den Datenschutz und die erforderliche Governance zu sorgen.
- Ein im Markt vorhandenes Produkt, wie ChatGPT, lizenzieren, mit eigenen Daten trainieren und dabei alle Datenauflagen beachten.
- Eine Plattform wählen, bei der vorgefertigte KI-Anwendungen mit einer adäquaten Datenstruktur, sowie den geltenden Schutz- und Sicherheitsauflagen nativ integriert sind; die aber trotzdem die Erweiterung auf individuelle GenAI-Nutzungsformen ermöglicht.
Die Analysten von McKinsey empfehlen vor allem Nachzüglern den dritten Weg. „Unternehmen, die den Anschluss bei GenAI schaffen wollen, sollten sich auf die Bereiche konzentrieren, wo sie diese Innovation am schnellsten und einfachsten einsetzen können“, lautet deren Rat. Ein guter Start dafür wäre der Kundenservice, beispielsweise mit Chatbots. Dabei verweisen die Analysten auf eine aktuelle Umfrage unter Kundendienst-Managern, wonach diese in ihrem Bereich die Nutzung von KI zwischen 2020 und 2022 um 88 Prozent gesteigert haben.
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Eine skalierbare Plattform zum Einstieg und für den Ausbau
Salesforce bietet einen solchen einfachen und schnellen Einstieg in die GenAI, ohne dass damit der Weg zu umfangreichen eigenen Lösungen verbaut wird. Das zentrale Produkt dafür ist die Einstein-Plattform, die prädiktive und neuerdings auch generative Funktionen mit relevanten Antworten und nahtlosen Interaktionen anbietet. Sie ist in allen Customer 360-Produkten verfügbar und erlaubt eine weitreichende Personalisierung aller Kundenaktionen. Der zugehörige Einstein Copilot ist ein KI-Assistent für CRM, der den Serviceagenten einen schnellen und personalisierten Service ermöglicht. Und was ganz wichtig ist: Die Daten aller Aktionen auf der Einstein-Plattform sind durch den Trust Layer geschützt und erfüllen damit die höchsten Ansprüche an den Datenschutz und die Datensicherheit. Hinzu kommt, dass sich auch eigene GenAI-Lösungen mit Einstein verbinden lassen, um individuelle Probleme schneller zu lösen und effizienter zu bearbeiten.
Fazit
Die Nutzung von GenAI stellt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil dar. Unternehmen, die zu lange warten, werden bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Je früher GenAI eingeführt wird, desto eher lässt sich ein dauerhaftes Wachstum aufbauen. Für den Beginn einer solchen Strategie bieten sich zunächst vorfabrizierte native KI-Lösungen an, die sofort nutzbar sind und sich dann leicht erweitern lassen. So wie sie beispielsweise mit der Salesforce-Plattform bereitgestellt werden.
